Noch Fragen? Nehmen Sie gerne unverbindlich Kontakt mit uns auf:
0 23 65 / 20 71 6 - 0
post@rechtsanwalt-hermann.de
Anfahrt
Pressemitteilungen zum Thema "Schlaganfall nach Nackeneinrenkung"
Freizeit Spass vom 10.04.2013 - Routine-Behandlung mit fatalen Folgen
Weil mein Orthopäde mich einrenkte, bekam ich einen Schlaganfall
|
Svenja W. (32) aus Essen hatte Schmerzen im Nacken. Bei der Therapie-Sitzung riss leider eine Hals-Arterie ein Nichtsahnend saß Svenja W. (32) im Behandlungszimmer des Orthopäden Dr. Gerd S. (Name von der Redaktion geändert), den sie wegen Nackenschmerzen aufgesucht hatte. „Was dann geschah, war ein Albtraum. Der Arzt schlich sich von hinten an, tastete mich kurz ab. Ohne jede Vorwarnung riss er meinen Kopf so stark herum, dass es im Hals laut knackte“, erinnert sich die Essenerin noch heute, nach drei Jahren, mit Schrecken. Sie ist zu 30 Prozent schwerbehindert Er mache das immer so, weil die Patienten sonst beim Einrenken von Halswirbeln nicht locker wären, erklärte der Doktor der geschockten Svenja. Für sie hatte der Routine-Eingriff jedoch fatale Folgen. Zehn Tage später brach sie plötzlich zusammen. Schock. Mit letzter Kraft konnte sie sich in ein Krankenhaus schleppen. Dort erfuhr sie die schreckliche Wahrheit. „Weil mein Orthopäde mich einrenkte, bekam ich einen Schlaganfall“, sagt Svenja bitter. Durch die brutale Einrenk-Aktion wurde ihre linke Hals-Arterie eingerissen. Es bildete sich mit der Zeit ein Blutpropf, der ins Gehirn wanderte und den Schlaganfall auslöste. Verzweiflung. Svenja ist nun zu 30 Prozent schwerbehindert. Sie leidet an Schlafstörungen, Bluthochdruck und ständigem Unwohlsein. Lebenslang ist sie auf Medikamente angewiesen. Die Angst vor einem neuen Schlaganfall lässt sie nicht mehr los. Noch dazu verlor die Diplom-Sozialpädagogin ihre Arbeit bei einem Wohlfahrtsverband. Kampf. Mit Stefan Hermann, Fachanwalt für Medizinrecht, geht Svenja W. jetzt gegen den Orthopäden vor. „Das Einrenken war ohne vorherige Diagnostik nicht indiziert. Es war grob fehlerhaft, diese Behandlung durchzuführen“, erklärt er. „Wir fordern daher Schadenersatz und ein Schmerzensgeld in Höhe von 50 000 Euro.“ Warten. Doch es kann noch Jahre dauern, bis die 32-Jährige zu ihrem Recht kommt. Denn Dr. S. und seine Versicherung sehen im Einrenken kein schuldhaftes Verhalten. Die tapfere Svenja W. gibt aber nicht auf: „Es geht um meine Existenz und um das, was dieser unfähige Arzt mir angetan hat.“ Mit Patienten-Anwalt Stefan Hermann geht Svenja gegen den Orthopäden vor
|
TV Klar vom 08.03.2013 - Schlaganfall mit 32 - Ärztepfusch!
Beim Einrenken wurde meine Halsarterie verletzt
|
Svenja W. hatte nur Nackenschmerzen - doch der rabiate Griff eines Orthopäden zerstörte ihre Gesundheit „Mir war die ganze Zeit hundeelend, ich konnte kaum laufen, litt unter Aufmerksamkeitsstörungen“, erinnerte sie sich. Welche schwerwiegenden Folgen die „Behandlung“ haben sollte, stellte sich zehn Tage später heraus. Nach einer Bootstour brach Svenja zusammen. Ein alarmierter Sanitäter tippte auf Dehydrierung und gab ihr eine Infusion, doch dadurch besserte sich ihr Zustand nicht. Die gelernte Diplom-Sozialpädagogin erzählt: „Mit letzter Kraft schleppte ich mich ins Krankenhaus, und dort kam die Wahrheit ans Licht: ‚Sie hatte einen Schlaganfall‘, erklärte mir ein Arzt.“ Die Untersuchung ergab, dass der Orthopäde bei seiner Aktion die linke Halsarterie eingerissen hatte. Dadurch wurde letztlich der Schlaganfall ausgelöst. Für Svenja W. war diese Diagnose natürlich ein Schock. Ein Schlaganfall! Und das in ihrem Alter! Dabei ahnte sie nicht, was noch alles auf sie zukommen sollte. 14 Tage wurde sie in der Essener Uni-Klinik behandelt, dann ging es in die Reha. Zwar blieben zum Glück keine Lähmungen, aber sie wurde von heftigen Schwindelanfällen geplagt. Dazu kam gefährlicher Bluthochdruck. All das hatte schlimme Folgen: Weil Svenja nicht mehr Auto fahren konnte, verlor sie ihren Arbeitsplatz bei einem Wohlfahrtsverband. Zu allem Unglück trennte sich ihr Freund von ihr, Bekannte zogen sich zurück. „Wahrscheinlich wollten sie mit den Problemen einer Schlaganfallpatientin nichts zu tun haben“, sagte Svenja traurig. Dazu die ständige Angst vor einem neuen Anfall, der sie wohl in den Rollstuhl zwingen würde, die vielen Medikamente… Svenja W. war am Boden zerstört, doch sie wollte kämpfen. Mit Patientenanwalt Stefan Hermann hat sie den Orthopäden auf 50 000 Euro Schmerzensgeld verklagt. Außerdem macht sie eine Weiterbildung - mit Erfolg: Mittlerweile hat Svenja wieder eine Halbtagsstelle. Endlich schöpft sie neue Hoffnung: „Langsam, aber sicher geht es wieder aufwärts!“ |
Auf einen Blick vom 03.01.2013 - Schlaganfall mit 32 - Ärztepfusch!
Beim Einrenken wurde meine Halsarterie verletzt
|
Svenja W. hatte nur Nackenschmerzen - doch der rabiate Griff eines Orthopäden zerstörte ihre Gesundheit „Mir war die ganze Zeit hundeelend, ich konnte kaum laufen, litt unter Aufmerksamkeitsstörungen“, erinnerte sie sich. Welche schwerwiegenden Folgen die „Behandlung“ haben sollte, stellte sich zehn Tage später heraus. Nach einer Bootstour brach Svenja zusammen. Ein alarmierter Sanitäter tippte auf Dehydrierung und gab ihr eine Infusion, doch dadurch besserte sich ihr Zustand nicht. Die gelernte Diplom-Sozialpädagogin erzählt: „Mit letzter Kraft schleppte ich mich ins Krankenhaus, und dort kam die Wahrheit ans Licht: ‚Sie hatte einen Schlaganfall‘, erklärte mir ein Arzt.“ Die Untersuchung ergab, dass der Orthopäde bei seiner Aktion die linke Halsarterie eingerissen hatte. Dadurch wurde letztlich der Schlaganfall ausgelöst. Für Svenja W. war diese Diagnose natürlich ein Schock. Ein Schlaganfall! Und das in ihrem Alter! Dabei ahnte sie nicht, was noch alles auf sie zukommen sollte. 14 Tage wurde sie in der Essener Uni-Klinik behandelt, dann ging es in die Reha. Zwar blieben zum Glück keine Lähmungen, aber sie wurde von heftigen Schwindelanfällen geplagt. Dazu kam gefährlicher Bluthochdruck. All das hatte schlimme Folgen: Weil Svenja nicht mehr Auto fahren konnte, verlor sie ihren Arbeitsplatz bei einem Wohlfahrtsverband. Zu allem Unglück trennte sich ihr Freund von ihr, Bekannte zogen sich zurück. „Wahrscheinlich wollten sie mit den Problemen einer Schlaganfallpatientin nichts zu tun haben“, sagte Svenja traurig. Dazu die ständige Angst vor einem neuen Anfall, der sie wohl in den Rollstuhl zwingen würde, die vielen Medikamente… Svenja W. war am Boden zerstört, doch dann beschloss sie zu kämpfen. Gemeinsam mit Patientenanwalt Stefan Hermann hat sie den Orthopäden auf 50 000 Euro Schmerzensgeld verklagt. Außerdem macht sie eine Weiterbildung - mit Erfolg: Mittlerweile hat Svenja wieder eine Halbtagsstelle. Endlich schöpft sie neue Hoffnung: „Langsam, aber sicher geht es wieder aufwärts!“ |
Gute Laune vom 01.08.2012 - Kein Arzt erkannte, was los war
Die Behandlung beim Orthopäden brachte Svenja in tödliche Gefahr
|
Knack … knack. Ein Geräusch, das Svenja W. (32) nie vergessen wird. Denn es hat ihr Leben dramatisch verändert! Wegen Nackenschmerzen war die Studentin im Sommer 2009 zu einem Orthopäden gegangen. „Ich erwartete, dass er meinen Nacken zunächst einmal vorsichtig abtasten würde. Doch ohne jede Vorwarnung drehte er meinen Kopf ruckartig einmal nach rechts, dann nach links“, sagt Svenja. Dabei verzieht sie das Gesicht, als würde sie den schrecklichen Schmerz noch einmal empfinden. Völlig geschockt verlangte sie von dem Arzt eine Erklärung für sein Tun. „Ich habe Sie eingerenkt. Das mache ich immer so. Wenn ich das vorher sage, verspannen die Patienten.“ Die Schmerzen ließen trotz der rabiaten Behandlung allerdings nicht nach. Und zehn Tage später brach die junge Frau bei einem Ausflug zusammen: „Mir wurde schwindelig, ich musste mich sofort hinlegen.“ Sie kam ins Krankenhaus, bekam eine Infusion gegen Dehydrierung. „Am nächsten Tag war ich immer noch wackelig auf den Beinen und der Nacken tat mir weh.“ Svenja ging also noch mal ins Krankenhaus, bekam drei Spritzen und wurde wieder nach Hause geschickt. Die Hausärztin verschrieb der Studentin Betablocker gegen den hohen Blutdruck. „Diese Tabletten haben mich dann völlig fertig gemacht. Ich lag nur noch auf dem Sofa herum. Es ging mir immer schlechter.“ Also wieder zur Ärztin! Die schrieb eine Überweisung zum Hals-Nasen-Ohren-Arzt und zum Neurologen. „Beide haben mich weggeschickt, weil ihre Praxen zu voll waren!“ Nervlich und körperlich am Ende ihrer Kräfte suchte Svenja Hilfe in der Notaufnahme des Essener Elisabeth-Krankenhauses.
„Als ein MRT gemacht wurde, verfiel der Arzt plötzlich in Hektik. Kollegen von ihm kamen, und alle starrten ungläubig auf den Monitor.“ Die Erklärung gab’s erst eine Stunde später: „Sie hatten einen Schlaganfall, wir bringen Sie sofort ins Uniklinikum.“ Dort stellten die Ärzte dann fest, dass beim Einrenken –seitdem waren drei Wochenvergangen – die linke Halsschlagader verletzt worden war und sich zugesetzt hatte. Keinem der vielen Ärzte, die Svenja seitdem aufgesucht hatte, war das aufgefallen. „In der Reha wurde mir dann gesagt, dass ich kein Auto mehr fahren darf. Daraufhin verlängerte der Chef meinen Arbeitsvertrag als Sozialarbeiterin nicht.“ Jetzt war die junge Frau auch noch arbeitslos – obwohl später im Abschlussbericht der Reha das Autofahren erlaubt wurde! „Ich habe so viele falsche Informationen bekommen. Das war für mich viel schlimmer als der Schlaganfall selbst.“ Viele ihrer Freundinnen kamen nicht damit klar, dass Svenja nun nicht mehr alles mitmachen konnte, und brachen den Kontakt zu ihr ab. Für Svenja ist das alles
Mit Hilfe der Patientenanwälte Stefan Hermann und Sabrina Diehl aus Marl geht sie gerichtlich gegen den Orthopäden vor. Svenja schreibt zurzeit an ihrer Doktorarbeit. Das fällt ihr nicht leicht, zumal es ihr seit einigen Wochen wieder schlechter geht. Sie leidet unter hohem Blutdruck und Schwindel. Nach der kleinsten Anstrengung muss sie sich ausruhen. Und wieder wissen die Ärzte nicht, was genau die Ursache ist. „Natürlich habe ich Angst. Aber ich weiß, dass es keinen Sinn hat, sich ständig Sorgen zu machen“, sagt Svenja tapfer.
Sabrina Diehl, Fachanwältin für Medizinrecht aus Marl:
Wie wird gegen den Arzt vorgegangen? |
Glücks Revue vom 30.05.2012 - Rabiater Orthopäde verursachte einen Schlaganfall
Niemand erkannte die Gefahr
|
Knack… knack. Ein Geräusch, das SvenjaW. (32) niemals vergessen wird. Denn es hat ihr Leben zerstört! Es ist unglaublich, was sich im Sommer 2009 in der Praxis eines Essener Orthopäden abspielte! Wegen Nackenschmerzen war die Studentin dorthin gegangen. „Ich saß auf der Liege, bin davon ausgegangen, dass der Arzt mich abtastet. Doch dann drehte er plötzlich den Kopf ruckartig erst in die eine, dann in die andere Richtung“, sagt Svenja. Noch heute verzieht sie schmerzhaft das Gesicht, wenn sie an das Knacken der Halswirbelsäule denkt. Entsetzt fragte sie damals den Mediziner, was er da tue. Doch dieser antwortete lediglich: „Ich habe Sie eingerenkt. Das mache ich immer so. Wenn ich das vorher sage, verspannen die Patienten.“ Sabrina Diehl, Fachanwältin für Medizinrecht aus Marl:
Wie wird gegen den Arzt vorgegangen? |
Bild.de vom 19.04.2012 - Rabiater Orthopäde renkt Nacken ein – Schlaganfall!
Jetzt klagt Svenja (31) auf 50 000 Euro Schmerzensgeld
|
Rabiater Orthopäde renkt Nacken ein – Schlaganfall! Ihre Geschichte klingt unglaublich, aber sie ist wahr: Svenja paukte für ihr Examen an der Uni Bonn (Sozialmanagement), klagte über Nackenprobleme. Nach der erfolgreichen Prüfung ging sie im Ruhrgebiet zu einem Orthopäden. Dort geschah das Unfassbare:
„Ohne was zu sagen nahm der meinen Kopf und riss ihn herum. Einfach so. Es krachte. Ich dachte noch, was ist das denn für ein Vollidiot.“ Seine Begründung: Er würde das immer so überraschend machen, weil die Patienten sonst nicht locker wären beim Einrenken der Halswirbel...Keine zwei Wochen später brach Svenja nach einer Bootstour an einem heißen Tag zusammen. Die Diagnose der Rettungssanitäter: zu wenig getrunken, Dehydrierung. Nach einer Infusion wurde sie nach Hause geschickt. Ein krasser Fehler. Svenja zu BILD.de: „Ich konnte kaum noch laufen, lag eine Woche in der Ecke rum. Dann schleppte ich mich in ein anderes Krankenhaus. Ich torkelte da rein, heulte ohne Ende.“
Die Klinik-Ärzte nahmen sich ihrer an – und machten zunächst einen Schwangerschaftstest. Zur Sicherheit wurde sie aber noch in eine MRT-Röhre zur Kernspinuntersuchung geschoben. Svenja: „Plötzlich sprang der Arzt am Monitor auf. Er sah weiße Flecken im Gehirnbild.“ Fehlende Durchblutung. Die Schock-Diagnose: SCHLAGANFALL!
So kam heraus: Bei der krassen Einrenk-Aktion war Svenjas linke Halsarterie verletzt worden. Es bildete sich ein Blutgerinnsel. Der Klumpen setzte sich wie ein Pfropfen in der Ader fest, verstopfte sie – und löste zehn Tage später den Schlaganfall aus. Svenja zu BILD.de: „Mir war schwindelig. Ich war wie dauerbetrunken, litt unter Aufmerksamkeitsstörungen, fühlte mich wie in Watte gepackt.“ Jetzt hat Svenja den Orthopäden verklagt. Sie hatte einfach nur Riesenglück, dass sie ohne Lähmungen davon kam, nicht ins Koma fiel, erklärt Patienten-Anwältin Sabrina Diehl (30) aus Marl: „Was der Orthopäde sich da geleistet hat, ist unfassbar. Wir fordern 50 000 Euro Schmerzensgeld plus Schadenersatz.“
Und wie verteidigt sich der Arzt: „Leider kann ich aus versicherungstechnischen Gründen keine Auskunft zum konkreten Sachverhalt geben.“ Er sieht seinerseits aber „kein schuldhaftes Verhalten“. |












