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PRESSEBERICHTE ZUM THEMA QUERSCHNITTSLÄHMUNG NACH ENDOSKOPIE
Viel Spaß vom 23.09.2009 - Ärztepfusch - Sind den Medizinern ihre Patienten völlig egal?
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Ins Krankenhaus mit Husten – gelähmt kam Erhard F. (59) raus |
Bildzeitung (NRW) vom 23.05.2009 - Machten Ärzte diesen Mann zum Krüpppel?
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Erhard F. (59) kam mit Atembeschwerden ins Krankenhaus. Nach der Narkose war er gelähmt
Dorsten – Traurig schaut Ex-Brummifahrer Erhard F. (59) in die Kamera. Das leben meint es nicht gut mit ihm, Krebs im Endstadium, dazu die Behinderung. In seiner Verzweiflung sagt er: „Manchmal möchte ich am liebsten tot sein!“
Die Geschichte beginnt im Elisabeth-Krankenhaus in Dorsten. Im Herbst 2007 ging Erhard F. in die Klinik. Sein Anwalt Stefan Hermann (43):“Abgesehen von Husten ging es ihm gut, er saß nicht im Rollstuhl.“
Im Krankenhaus wurden zwei Bronchioskopien durchgeführt. Es wurde Lungenkrebs diagnostiziert – und Erhard F. konnte nach der zweiten Narkose nicht mehr die Beine bewegen. Hermann: „Während der Behandlung wurden ihm mehrere Brustwirbel gebrochen, so dass er nun von der Hüfte an abwärts gelähmt ist.“ Erhard F. glaubt, dass geschlampt wurde. Vielleicht sei er vom OP-Tisch gefallen. Fest steht: Erst eine Not-OP in der Uni-Klinik Essen rettete sein Leben. Dort wurde auch die Diagnose korrigiert – in Prostatakrebs im Endstadium.
Herrmann: "Wir erwarten eine Erklärung des Krankenhauses. Wenn sich der Verdacht erhärtet, werden 1 Mio. Euro für ein zerstörtes Leben fällig.“
Auf BILD-Nachfrage erklärte Andreas Hauke (46) Geschäftsführer Elisabeth-Krankenhaus: „Über einen Sturz ist uns nichts bekannt, Behandlungsfehler liegen nicht vor.“
Erhard F. ist mit seinen Kräften am Ende: „Die sollen einfach nur zugeben, dass sie Mist gemacht haben.“
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Dorstener Zeitung vom 23.05.2009 - Nach Endoskopie gelähmt
Anwalt fordert Schadensersatz, Dorstener Krankenhaus sieht keinen Behandlungsfehler
Dorsten. War es ein Behandlungsfehler, dass der 59-jährige Dorstener Hans Fitzner seit knapp gut anderthalb Jahren gelähmt im Rollstuhl sitzen muss? "Aus unserer Sicht nein", sagt Andreas Hauke, Geschäftsführer des Dorstener St. Elisabeth-Krankenhauses.
Der "Patientenanwalt", wie er sich selbst nennt, Stefan Hermann aus Marl, sieht das anders. Er fordert Schadensersatz und macht Schmerzensgeldansprüche geltend. "Wir reden hier von einem Schaden von mehr (als) 1,1 Millionen Euro", erklärt er. "Mein Mandant hat sogar sein Haus verkaufen müssen, da er keine Arbeit mehr hat."
Im September 2007 hatte sich Hans Fitzner im Dorstener Krankenhaus wegen eines Reizhustens einer stationären Behandlung unterzogen. "Vorher hatte ich überhaupt keine gesundheitlichen Probleme", sagt er. Doch nach der Endoskopie sei er aus der Narkose aufgewacht, habe über Rückenschmerzen geklagt, "kurze Zeit später war ich von der Hüfte an abwärts gelähmt".
"Während der Behandlungsen in Ihrem Hause wurden meinem Mandanten mehrere Brustwirbel gebrochen", heißt es in dem gestrigen Schreiben von Stefan Hermann an das St. Elisabeth-Krankenhaus. Dessen Geschäftsführer Andereas Hauke, dem dieses Schreiben noch nicht vorlag, wundert sich, dass die Sache wieder aufgerollt wird.
Denn nachdem es damals bereits solche Vorwürfe gegeben habe, habe die Krankenkasse von Hans Fitzner den Fall prüfen lassen. "und das Verfahrren anschließend eingestellt", so Andreas Hauke, der versichert, dass der Patient "weder vom OP-Tisch noch aus dem Bett gefallen" sei. Mehr wollte der Geschäftsführer aus Gründen des Datenschutzes und der Schweigepflicht nicht sagen.
Hans Fitzner wundert sich auch, dass die Dorstener Ärzte nach der ersten von zwei Endoskopien bei ihm Lungenkrebs diagnostiziert hätten. Denn die Mediziner in der Uni-Klinik Essen, in die er noch am gleichen Abend verleoegt worden sei, haben Prostata-Krebs bei ihm festgestellt.
"Eine sofortige Blutuntersuchung hätte dieses Karzinom nachgewiesen", wirft Stafan Hermann dem Dorstener Krankenhaus vor. "Mein Mandantin hätte dann sofort entsprechend behandelt werden können. Und die Folgen wären ausgeblieben."








